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Kleintierfutter
Mit dem Begriff „Kleintiere“ assoziieren die meisten Menschen Hamster, Kaninchen, Meerschweinchen, usw. Doch konnten sich in den letzten Jahren sowohl Mäuse und Ratten, als auch Chinchillas und Frettchen, auf dem Heimtiermarkt immer mehr etablieren.
Auch die Gemeinde der Terraristiker gewinnt ständig an Zuwachs. Angefangen bei den Schildkröten und Tausendfüßler, über Spinnen, Skorpione und Geckos, bis hin zu Leguanen und Schlangen, wird alles gehalten, was das Herz begehrt. Es gibt natürlich auch Kleintierfutter für Terrarientiere.
Natürlich hat jede Spezies spezifische Futterbedürfnisse, was zu einem wahren Boom auf dem Kleintierfuttermarkt führt.
Da alle Nager zu den Pflanzenfressern gehören, gestaltet sich das Futter entsprechend. Doch haben die verschiedenen Nagerrassen durchaus unterschiedliche Futterbedürfnisse. Stellt man das Futter von Kaninchen und Meerschweinchen gegenüber, stellt man einen deutlichen Unterschied im Nährstoffgehalt fest. Während sich das Kaninchenfutter vorwiegend aus Blattpflanzen, Löwenzahn, Klee, Huflattich und relativ wenig Getreide zusammensetzt, ist im Meerschweinchenfutter der Getreideanteil wesentlich höher, wobei sich der Grünfutteranteil auf Gemüse konzentriert.
Keine gravierenden Unterschiede beim Kleintierfutter sind bei dem Vergleich von Rattenfutter und Mäusefutter festzustellen. Mäuse und Ratten haben im Prinzip den gleichen Speiseplan. Mäuse mögen allerdings zusätzlich noch frisches Grünfutter wie Gras.