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Nassfutter

Seit jeher besteht das Gerücht, dass die Verabreichung von Nassfutter, auch Dosenfutter genannt, der Gesundheit des Hundes abträglich sei. Diese Weisheit basiert zum einen auf der Tatsache, dass der Stuhl, nach dem Verzehr von Nassfutter, deutlich weicher ist, als nach der Gabe von Trockenfutter. Zum anderen rührt dieser Trugschluss vom stärkeren Geruch des Kotes her. Dieser Faktor lässt viele Menschen zu der Annahme kommen, Nassfutter sei ungesund für Hunde. Klinische Tests haben allerdings ergeben, dass dies definitiv nicht der Fall ist.

Wann sollte ich meinem Hund Nassfutter geben?

Besonders Halter älterer Hunde tendieren zur Gabe von Nassfutter. Bei vielen Tieren lässt im Alter die Zahnqualität nach, die allgemeine Verfassung des Hundes erlaubt jedoch keine Behandlung unter Narkose. Also stellt Nassfutter in diesem Fall eine geeignete Alternative dar, um dem Tier eine schmerzfreie und dennoch ausgewogene Ernährung zu ermöglichen.

Nassfutter bei Krankheiten

Besonders der Hundefutterhersteller Royal Canin bietet eine breite Palette an Diätnahrung in Form von Nassfutter an. Angefangen bei A werden hier alle geläufigen Krankheiten, die durch eine Heilnahrung positiv unterstützt werden können, alphabetisch aufgelistet. Zudem erhält der Tierhalter wertvolle Informationen zu den jeweiligen Inhaltsstoffen und deren Wirkweisen.

Nassfutter bei Allergien

Auch bei bestehenden Futtermittelallergien ist die Gabe von Nassfutter erfolgsversprechend. Die eigens hierfür konzipierte Rezeptur, aus Geflügel und Reis, stellt eine geeignete Kombination zur Minimierung der Symptome dar. Der Hund wird mit hochwertigen Proteinen versorgt und der Magen wird entlastet. Da solche Erkrankungen sich jedoch auch über das Hautbild äußern können, werden der Nahrung sehr hohe Anteile an Zink-Linolsäure und anderen Inhaltsstoffen zugesetzt, um einen Flüssigkeitsverlust zu reduzieren. Zudem verspricht die Zugabe von Omega3-Fettsäuren eine Abschwächung von entzündlichen Hautreaktionen. Schließlich unterstützen verdauliche Rohfasern, auch Ballaststoffe genannt, noch die Ausgewogenheit der Darmflora.

Nassfutter zur Welpenaufzucht

Natürlich spielt Nassfutter auch in der Welpenaufzucht eine große Rolle. Kaum von der Muttermilch entwöhnt, müssen sich die Welpen langsam an den Verzehr fester Nahrung gewöhnen. Mit den anfänglich noch weichen Milchzähnen sind sie nicht in der Lage bereits Trockenfutter zu sich zu nehmen. Hier stellt das Nassfutter erneut die geeignete Alternative dar. Zunächst in kleinen Dosen verabreicht, erfolgt die Akzeptanz der neuen Futterquelle ebenso schnell, wie der noch fremden Futterkonsistenz.

Welches Nassfutter ist für Welpen das richtige?

Zur Aufzucht von Jungtieren darf ausschließlich Welpenfutter, zum Verzehr angeboten werden. Im Gegensatz zu anderen Nassfuttersorten, sind hier die Inhaltsstoffe eigens auf den Organismus, den Verbrauch und auf die Verträglichkeit von Welpen zugeschnitten. Eine Gabe „herkömmlichen“ Nassfutters könnte in diesem Fall fatale Folgen haben.

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