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Hundefutter

Hundefutter

Natürlich ist jeder Tierhalter bestrebt seinem persönlich besten Freund des Menschen nur das Beste angedeihen zu lassen. Dies äußert sich primär in der Wahl des Hundefutters. Doch die Frage, welche Hundenahrung nun die richtige ist, lässt sich nicht generell beantworten.

Wie finden Sie die richtige Hundenahrung?

Jeder Hund ist, wie wir Menschen auch, ein Individuum und lässt sich nicht schablonisieren. Entsprechend der Rasse, des Alters und des Gesundheitszustandes des Tieres variieren natürlich auch die Ansprüche an das Hundefutter. Zudem ist der individuelle Geschmack der Vierbeiner nicht zu unterschätzen. Während der Dackel des Nachbarn die Hundenahrung A favorisiert, bevorzugt der eigene Labrador vielleicht das Hundefutter B. Auch die Verträglichkeit spielt hierbei eine wesentliche Rolle. Nicht jedem Hund müssen zwangläufig alle Arten der Hundenahrung bekommen. Einige Tiere reagieren beispielsweise auf Dosennahrung mit Durchfällen, während andere grundsätzlich nach dem Verzehr von Hundetrockenfutter an einer Verstopfung leiden. Das daraus zu ziehende Fazit kann eigentlich nur lauten, die Auswahl der jeweils bevorzugten Hundenahrung getrost in die Hände, respektive Pfoten, der Konsumenten zu legen.

Was sollte eine gute Hundenahrung enthalten?

Neben den bereits erwähnten Kriterien sollten Hundebesitzer allerdings, bei der Auswahl des Hundefutters die Faktoren „ausgewogen“ und „vollwertig“ beachten. Um Hunden eine vollwertige Ernährung zu bieten, muss die angebotene Hundenahrung neben Proteinen, auch Kohlenhydrate und Fette enthalten. Doch müssen die Bestandteile so aufeinander abgestimmt sein, dass es zu keiner Übersättigung durch eines dieser Zutaten kommt und eine ausgewogene Nährstoffaufnahme gewährleistet ist.

Auf die Zusammensetzung kommt es an!

Ein ausgewogenes Hundefutter sollte maximal 26% Proteine, 36% Kohlenhydrate und 38% Fette enthalten. Damit die Vollwertigkeit der Hundenahrung gegeben ist, dürfen allerdings nicht ausschließlich pflanzliche Proteine enthalten sein. Diese sind für den Hund, als Fleischfresser, schlecht verdaubar, weshalb tierischen Proteinen der Vorzug gegeben werden sollte. Anders verhält es sich mit den Kohlenhydraten, die grundsätzlich in die Kategorien „verdaulich“ und „unverdaulich“, unterteilt werden. Zu den Lieferanten verdaulicher Kohlenhydrate zählen vornehmlich Hülsenfrüchten und Nachtschattengewächsen, doch auch Getreide, Gemüse und Melasse zählt dazu. Diese werden zumeist in Form von Stärke dem Hundefutter beigemischt.

Die Qualität der Kohlenhydrate lässt sich selbst für Laien unschwer definieren. Geringe Mengen an Kot, verminderte Gasbildung und die ideale Beschaffenheit des Stuhls sind der eindeutige Beleg für die Güte der verarbeiteten Kohlehydrate. Unverdauliche Kohlenhydrate, auch Faserstoffe genannt, wiederum regulieren den normalen Ablauf der Magen-Darm-Tätigkeit und werden, zumeist als Rohfasern, der Hundenahrung beigemischt. Als Quellen hierfür dienen in der Regel Erdnussschalen, Rübenschnitzel und Zellulose.

Die, dem Hundefutter beigemischten Fette erfüllen, aufgrund der essentiellen Fettsäuren, den Zweck der Geschmacksverbesserung und liegen überwiegend in Form von tierischen Fetten vor. Die Beschaffenheit der mit verarbeiteten pflanzlichen Fette muss den tierischen entsprechen, um die Akzeptanz der Hundenahrung nicht negativ zu beeinflussen.

Um die Gesundheit des Hundes vorteilhaft zu stimulieren, dürfen bei einem vollwertigen und ausgewogenen Hundefutter natürlich weitere Inhaltsstoffe, wie Mineralstoffe, Vitamine und Spurenelemente nicht fehlen. Denn, genau wie der menschliche Organismus braucht auch der Hund diese Inhaltsstoffe um ein gesundes Leben führen zu können. Die Einbringung von Antioxidantien in die Hundenahrung, die Erkrankungen wie Tumore, Arteriosklerose und Immunschwächekrankheiten vorbeugen, kann laut Gesetzgeber sowohl in künstlicher als auch in natürlicher Form erfolgen.

Der gesunde Mittelweg

Die richtige und gesunde Verabreichung eines Hundefutters, egal ob Trockenfutter oder Nassfutter, bedarf also sowohl einiger medizinischer und ernährungswissenschaftlicher Kenntnisse, als auch einem gesunden Menschenverstand und eines gewissen Quantum Einfühlungsvermögen.

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