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Fischfutter

Wie bei allen Tierfuttersorten, gibt es auch beim Fischfutter die verschiedensten Ausführungen. Natürlich schwört jeder Teichbesitzer, Angler oder Aquarianer auf das, von ihm verwendete Fischfutter. Doch besonders für Anfänger auf diesem Gebiet, ist es bei einer solchen Vielfalt an Produkten, schwer die richtige Wahl zu treffen. Welches Futter letztendlich das geeignete für die eigene, private Fischhaltung ist, ist meist von Erfahrungswerten abhängig.

Pellets

Namentlich die Pellets heben sich, im Bereich der Aquaristik, unter den verschiedenen Darreichungsformen besonders hervor. Da in einem Aquarium meist verschiedene Fische vertreten sind, die in unterschiedlichen Wassertiefen Nahrung aufnehmen, kommt den Tierhaltern eine neue Erfindung der Tiermittelindustrie zugute. Durch eine Beschichtung der Pellets mit einem weichen, elastischen Material, das aus natürlichen Rohstoffen hergestellt wird, kann das Sinkverhalten dieser Fischfutterstücke nachhaltig manipuliert werden. Dank des zeitversetzten Freisetzens von Futterschichten, kann die Nahrung in den, von den jeweiligen Fischen bevorzugten, verschiedenen Wassertiefen aufgenommen werden.

Granulat

Fischfutter-Granulat wird, aufgrund seiner geringen Größe, vorwiegend an kleine Fische verfüttert oder zur Aufzucht verwendet. Doch haben es die kleinen Kügelchen durchaus in sich. Sie bestehen zumeist aus 45% Rohprotein, 11% Rohfett, 1,2% Rohfaser und 9% Rohasche. Auch Vitamine und sonstige Nährstoffe sind darin enthalten. Zudem wird das Fischfutter-Granulat von den Fischen sehr gut – bis zu 95% - verarbeitet, wohingegen Flockenfutter lediglich mit einem Wert von 55% aufwarten kann.

Tiefkühl- oder Frostfutter

Der Vorteil des Tiefkühl- oder Frostfutters für Fische liegt ganz klar in der Konsistenz. Zu kleinen Würfeln gepresst, taut es an der Wasseroberfläche nur langsam auf. Im Gegensatz zu anderen Fischfuttersorten, wird hier die Nahrung quasi nur „in kleinen Häppchen“ verabreicht, was eine bessere Aufnahme durch die Fische zur Folge hat. Es kann deutlich weniger Futter absinken. Somit wird der Verschlammung des Bodens und einer daraus resultierenden Wasserverschmutzung vorgebeugt. Tief- oder Frostfutter kann genau, wie andere Fischfuttersorten aus verschiedenen Komponenten bestehen. So kann es Mückenlarven, Wasserflöhe, kleine Garnelen, Miesmuschelstücke oder Plankton enthalten.

Fischfutter aus der Küche

Diese Variante ist besonders für Aquaristiker interessant, da vornehmlich Aquarienfische das Angebot an Rohkost dankbar entgegennehmen. Natürlich ist diese Art Fischfutter nicht als Alleinnahrung geeignet, sondern dient lediglich der Abwechslung auf dem Speiseplan. Pflanzenfressenden Fischen kann man mit Salat- oder Spinatblättern das Leben versüßen. Wohingegen Welse mit Vorliebe an Karotten- oder Gurkenscheiben nagen. Zucchini- oder Kartoffelscheiben sollten allerdings, wegen der Eintrübungsgefahr, vor der Fütterung abgekocht werden. Auch angedrückte Erbsen oder kleine Fischstücke werden gerne angenommen. Eingefleischte Aquarianer schwören auf selbst angefertigtes Futter zur Bereicherung des Speiseplans. Entsprechende Rezepte sind im Internet zu finden.

Lebendfutter für Fische

Da viele Fischarten durchaus zu den Fleischfressern gehören, hat sich in den letzten Jahren das Angebot an Lebendfutter für Fische deutlich erhöht. Die Gabe von Lebendfutter ist nicht nur eine Bereicherung des Speiseangebotes, sondern stellt mit seinem hohen Gehalt an Ballaststoffen einen wichtigen Bestandteil der Ernährung dar. Zudem kann Lebendfutter bei einigen Fischarten die Laichbereitschaft erhöhen. Zu den meist verfütterten Arten gehören Kleinstlebewesen, wie die Mückenlarve, der Salinenkrebs, der Wasserfloh oder auch das Pantoffeltierchen. Welche Variante von Lebendfutter von den verschiedenen Fischarten bevorzugt wird, ist in gut sortierten Zoofachgeschäften, aus Fachliteratur oder auch im Internet zu erfahren.

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